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21.09.2005:
   21.09.2005

Rambler's Top100
  

Metabolische Therapie bei den Gehirnerkrankungen der Kinder.

MD, PhD, O. Blinnikowa,

MD, PhD, A. Dotsenko.

Symposium für Orthomolekulare Medizin
Prag 25.02.05.-27.02.2005
Metabolische Präparate
Die Methode der Behandlung der Gehirnstörungen, welche die Komplexe von Aminosäuren und ihrer Derivate, sowie der Lypiden und ihrer Derivate verwendet, besteht in der Korrektion der Störungen der biochemischen Reaktionen in den Gehirngeweben und heißt die metabolische Therapie (3). Die metabolischen Präparate (MP) zählen zur Gruppe der biologisch aktiven Nahrungsergänzungen. Jedes Präparat hat eine selbstständige Bedeutung und kann zur Beseitigung eines bestimmten klinischen Symptoms verwendet werden, wird aber gewöhnlich im Komplex mit den anderen Kompositen verwendet.
Anwendungsindikationen in der Kinderpsychoneurologie
Das Spektrum der Gehirnerkrankungen der Patienten im Kindesalter, bei welchem die MP verwendet werden, ist groß und schließt in erster Linie die perinatale Störung des zentralen Nervensystems, die zerebrale Kinderlähmung, die Hemmung der psychisch-sprachlichen Entwicklung, das Syndrom des Aufmerksamkeitsmangels mit der Hyperaktivität, den Autismus, die Epilepsie und die Erbkrankheiten mit der Störung des Nervensystems ein.
Die Effektivität der metabolischen Therapie bei der Perinatalenzephalopathie der Neugeborenen
Der Begriff perinatale Enzephalopathie vereinigt die von der Ätiologie her unterschiedlichen, sowie die von ihrer Herkunft her nicht geklärten Störungen des Gehirns, welche innerhalb der Perinatalperiode des Lebens zustande gekommen sind. Zu den bekannten Ursachen gehören Virus- und Bakterieninfektionen sowie toxische Einwirkungen. Praktisch bei jeder schädlichen Einwirkung auf das Gehirn entsteht sekundär eine intrauterine Hypoxie, sowie die Erscheinung der Dysontogenese.
Es entsteht die Störung der Reihenfolge der Wachstumsphasen und der Differenzierung des Gehirns, die gesunden Gehirnzellen können sich in denProzess der Apoptose einschalten und das ermöglicht die weitere Entwicklung des klinischen Bildes der zerebralen Kinderlähmung, der Epilepsie, des Hydrozephalus und der Oligophrenie. Das heißt, die perinatale Pathologie gilt als ein ätiologischer Faktor mehrerer Erkrankungen des zentralen Nervensystems im Kindesalter.
Andererseits erlaubt die Flexibilität des Gehirns des Kindes, die im perinatalen Alter erhaltene Störung wesentlich zu kompensieren, wenn der medizinische Eingriff früh genug und adäquat ist.
Die Methode der metabolischen Therapie ist eine Möglichkeit, die gestörten biochemischen Reaktionen im Gehirngewebezu korrigieren, insbesondere das gestörte Energiepotenzial der Neuronen wieder herzustellen, die Prozesse der Remyelinisierung zu verstärken, sowie toxische Metaboliten zu neutralisieren.
Bei den Neugeborenen und in den ersten Lebensmonaten der Kinder, welche die Diagnose, perinatale Störung des zentralen Nervensystems haben, führt die Anwendung der metabolischen Präparate dazu, dass in 50% der Fälle eine Woche nach dem Beginn der Einnahme und in 78% der Fälle zwei Wochen nach dem Beginn der Einnahme eine deutliche positive klinisch-neurologische Dynamik registriert wird und zwar die spontane Bewegungsaktivität verbessert sich wesentlich, bei 82% der Kinder hört das Rülpsen auf, bei 61% verschwindet der Tremor, sowie andere Symptomeder erhöhten Nerven- und Reflexerregbarkeit und bei 59% der Kinder verringert sich die Muskeldystonie (1).
Als besonders wichtig betrachten wir die Verwendung der MP zur Behandlung der früh geborenen Kinder mit der perinatalen Störung des zentralen Nervensystems, da die Destruktionsprozesse im nicht reifen Gehirngewebe besonders bösartig verlaufen. Unter den früh geborenen Kindern, welche die metabolische Therapie bekommen, wird eine deutliche positive Dynamik registriert. Schon 10 Tage nach dem Behandlungsbeginn normalisiert sich bei 28% der Kinder der neurologische Status, während das in den Kontrollgruppen praktisch nicht vorkommt. Die Verwendung der Mittel der metabolischen Therapie hat zu einer schnellen Wiederherstellung der Körpermasse beigetragen.
So gilt die Verschreibung der metabolischen Präparate an Neugeborenen, mit den Merkmalen der perinatalen Gehirnstörung, sowie den Frühgeborenen, als eine wirksame Prophylaxe der weiteren Entwicklung der Erkrankungen mit dem psychoneurologischen Profil bei solchen Kindern.
Die Effektivität der metabolischen Therapie bei der Behandlung der zerebralen Kinderlähmung.
Wie bekannt, gilt die zerebrale Kinderlähmung als eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems im Kindesalter. Die Patienten mit solcher Diagnose bilden den größten Anteil derjenigen, welche die MP-Behandlung bekommen. Je nach der Form der Erkrankung (spastische Diplegie, hemiparetische, atonisch-astatische oder hyperkinetische Form) und je nach dem Überschuss einer bestimmten Symptomatik werden bestimmte Kombinationen von MP verschrieben. Eine bedeutende Verbesserung des Zustandes wird in 72 bis 90% der Fälle registriert (1).
Bei der spastischen Diplegie beträgt die Dauer der Therapiekur 8 Wochen. Eine positive Dynamik des psychoneurologischen Zustandes wird praktisch in allen Fällen registriert. Als erstes Merkmal der Verbesserung gilt die Senkung der Spastik, welche schon am 2. bis 5. Tag der Behandlung registriert wird. Das Endergebnis, d.h. eine bestimmte Normalisierung der Motorik, wird nach einigen Behandlungskuren erreicht (1).
Die Formen mit der muskulären Hypotonie und mit den Hyperkinesen sind schwieriger zu behandeln. In diesen Fällen ist eine größere Anzahl der Kuren erforderlich und der Effekt ist eher individuell. In diesen Fällen aber erscheinen bei den Kindern neue Bewegungen in den Extremitäten, die Kinder sind imstande, sich auf die andere Seite zu wenden, selbstständig zu sitzen, zu stehen und endlich zu laufen.
Die meisten verwendeten medikamentösen und nicht medikamentösen Methoden, welche auf die Verringerung der Spastizität gerichtet sind (z. B. Baklophen, darunter seine intrathekale Einführung, die intramuskuläre Einführung von Botulinotoxin, Massage und Heilgymnastik) ergeben einen befristeten Effekt. Die Methode der metabolischen Therapie, welche zur Stimulierung der früher nicht arbeitsfähigen Nervenzellen und also zur Benutzung von eigenen Reserven des Organismus führt, ergibt einen stabilen positiven Effekt.
In den meisten Fällen bleiben nach der Behandlung die erreichten Änderungen nicht einfach erhalten. In vielen Fällen wird nach der Beendigung der Kur eine weitere positive Dynamik beobachtet (5). Besonders trifft das für die Korrektion des bei der zerebralen Kinderlähmung zu beobachtenden intellektuellen und sprachlichen Mangels zu.
Wie bekannt, gilt als ein häufiges Problembei der zerebralen Kinderlähmung, die Pathologie der Sehkraft. Im Hintergrund der metabolischen Therapie treten die ersten positiven Ergebnisse der Wiederherstellung der Sehkraft schon zum Ende der ersten Behandlungskur auf. Falls die Ursache der Amaurose die Atrophie der Sehnerven war, wurde das therapeutische Ergebnis praktisch in 95% der Fälle registriert. Zum Ende der ersten Kur verringert sich das Augenbeben, die Ptose, vergrößert sich die Amplitude und der Umfang der Bewegungen der Augäpfel, verringert sich der Schielwinkel um 5 bis 20 Grad. Diese Änderungen führen ihrerseits zur Entstehung der Blickfixation und zur Wiederherstellung des Binokularsehens. Während der Behandlung wächst die positive Dynamik. Bei der Amaurose der zentralen Genese ergibt die Einnahme der metabolischen Präparate weniger ausgeprägte Ergebnisse.
Ein vollständiger Erfolg wird ungefähr in 20% erreicht, eine partielle Wiederherstellung der Sehkraft wird in 40% der Fälle registriert.
Behandlung der Hemmungen der psychisch-sprachlichen Entwicklung mit metabolischen Präparaten
Die metabolische Therapie erlaubt ebenso den Kindern mit den Hemmungen der Psychik- und Sprachentwicklung und mit den Oligophrenien unterschiedlicher Etiologie zu helfen.
Nach den Angaben der psychophysiologischen Untersuchung wächst bei den Kindern mit Oligophrenien die Geschwindigkeit der sensomotorischen Reaktionen. Die Kennziffern des kurzfristigen Seh- und Hörgedächtnisses, sowie der Umfang und die Beständigkeit der willkürlichen Aufmerksamkeit wachsen, die kleine Motorik der Hände normalisiert sich. Solche höhere psychische Funktionen wie Perzeption und Auffassung entwickeln sich und das trägt zur Entwicklung der abstrakt-logischen Formen des Denkens, das heißt, zur Steigerung des Intellektniveaus bei.
Eine positive Dynamik mehrerer angegebenen Kennziffern wird bei 1/3 der Patienten schon nach der ersten Behandlungskur, bei 50 bis 60% der Patienten nach der zweiten und dritten Behandlungskur registriert (7).
Darüber hinaus wurde die Verringerung der Intensität der Erscheinung der neurotischen Störungen und der psychisch-emotionellen Spannung, sowie die Normalisierung der Benehmensreaktionen registriert.
Bei den Kindern mit dem Syndrom des Aufmerksamkeitsdefizites wird schon nach 1 bis 2 Behandlungskuren mit den MP die Senkung der überschüssigen Aktivität, Normalisierung des Benehmens und Vergrößerung des Aufmerksamkeitsumfanges beobachtet.
Je jünger das Kind ist, desto schneller wird ein positiver Effekt erreicht und desto wahrscheinlicher ist seine vollständige soziale und psychologische Rehabilitierung.
Von einem besonderen Interesse ist die Anwendung der MP bei den Kindern mit verschiedenen Varianten des Kinderautismus. Im Hintergrund der metabolischen Therapie werden folgende positive Änderungen beobachtet: die Aufmerksamkeit verbessert sich, die Kommunikation mit der Umgebung erweitert sich, es entstehen persönliche Pronomen in Bezug auf sich selbst, die Sprache verbessert sich, wird mehr gebunden und wird öfter für die Kommunikation verwendet, es wird weniger Bewegungsstereotyp oder diese Stereotypen verschwinden, die Beziehung zum Spielenändert sich.
Verwendung der metabolischen Präparate bei den Erbkrankheiten
Das klinische Bild der meisten Erbkrankheiten schließt verschiedene neurologische Manifestationen und Hemmungen der psychisch-sprachlichen Entwicklung ein. Der Charakter und die Schwierigkeit der Störungen der Bewegungsentwicklung können von der minimalen statisch-motorischen Insuffizienz bis hin zu denschweren Formen der zerebralen Kinderlähmung und bei den Störungen der sprachlichen und intellektuellen Entwicklung von der minimalen psychisch-sprachlichen Insuffizienz bis hin zu denschweren Formen der Retardation, Oligophrenie, Dysarthrie, Dysphasie variieren. In der Kommunikationsentwicklung können die Störungen von den leichten Besonderheiten des Benehmens und der Kommunikation mit der Umgebung (eine erhöhte Erregbarkeit, Verschlossenheit, Senkung des Interesses für die Umgebung) bis hin auf die schweren Formen des Kinderautismus variieren.
Inzwischen gilt öfters diese psychoneurologische Symptomatik nicht als eine direkte, sondern als eine indirekte Folge des primären Gendefekts. Bei der Entstehung solches Defektes spielen die Faktoren der Umgebung neben den genetischen Faktoren eine wesentliche Rolle.
In solchen Fällen wird keine irreversible organische Beschädigung der Neuronen, einschließlich ihrer Mikrostruktur beobachtet, sondern es geht vorwiegend um die Funktionsstörungen seitens der Nervenzellen. Bei den genetisch bedingten Störungen der Entwicklung der psychoneurologischen Funktionen bewahrt das zentrale Nervensystem im Wesentlichen seine Plastizität und Kompensationsfähigkeiten und die Neuronen selbst bewahren die Regenerations- und Entwicklungsfähigkeit auf. In diesem Zusammenhang ist die therapeutische Korrektion durchaus möglich.
Es gibt gute Erfahrungen im Bereich der Verwendung der MP bei verschiedenen monogenen Syndromen. Es gibt insbesondere positive Ergebnisse bei der Behandlung des Martin-Bell-Syndroms, des Williams-Syndroms, des Sotos-Syndroms, bei der Behandlung der angeborenen Hypothyreose, des le-Lange-Syndroms, des blepharonasofazialen Syndroms usw. Bei Kindern mit solchen Krankheiten verbesserte sich die Sprache, es entstanden die Kommunikationselemente, die Konzentration der Aufmerksamkeit und die kognitiven Möglichkeiten verbesserten sich, die große und kleine Motorik, sowie die Fertigkeiten der Selbstbedienung wurden besser. Es wurde eindeutig die Verbesserung der Bewegungskoordination registriert, die Bewegungsenthemmung und die Bewegungsstörungen der Augen verringerten sich. Bei Kindern mit dem Rett-Syndrom passierten seltener die Krampfanfälle und die Ataxie, das Interesse gegenüber der Umgebung wuchs.
Es wurde auch der Effekt bei der Behandlung der perzeptiven Störungen registriert, und zwar die Sehverbesserungbei der Atrophie des Sehnerves und bei der Amblyaphie. Bei der Schwerhörigkeit ist der Effekt weniger ausgeprägt.
Alle Änderungen in der klinischen Symptomatik wurden durch die positive Dynamik der Kennziffern der Elektroenzephalogramms bestätigt. Bei über 50% der Kranken wurde der Übergang der Kennziffern der Elektroenzephalogramms auf ein qualitativ neues Niveau registriert, es entstand insbesondere ein stabiler Alpha-Rhythmus, die zonale Verteilung der Rhythmen, die Abgleichung der Asymmetrie der Messungen.
Einen besonderen Platz belegt die Verwendung der MP bei der Behandlung des Downsyndroms. Das ist mit einer hohen Populationshäufigkeit der Entstehung dieser Krankheit, sowie mit der Möglichkeit der pathogenetischen Einwirkung der MP bei dieser Pathologie verbunden.
Das Downsyndrom ist eine Erbkrankheit, welche durch die Trisomie des 21. Chromosombedingt ist. Die Populationshäufigkeit dieser Krankheit beträgt 1:700. Das klinische Bild wird durch die Besonderheiten des Phänotyps, durch die Mißbildungen der inneren Organe und durch die Störung des zentralen Nervensystems gekennzeichnet. Während des ersten Lebensjahres bleiben die Kinder mit dem Downsyndrom in der psychomotorischen Entwicklung zurück, dann entwickelt sich die Oligophrenie, in 55 bis 70% der Fälle bis zum Grad der Debilität. Es gibt Schwierigkeiten bei der Umschaltung auf eine neue Tätigkeitsart, bei den meisten Kindern wird eine Unterentwicklung der emotionellen Sphäre, die Oberflächlichkeit und Eintönigkeit der Emotionen registriert.
In den letzten Jahren waren mehrere Untersuchungen zur Entschlüsselung der Pathogenese des Downsyndroms auf molekular-genetischem Niveau gewidmet. Es hat sich gezeigt, dass das klinische Bild nicht ausschließlich als das Ergebnis des Effektes einer Dosis der Gene gilt, sondern als Folge der Wechselwirkung der zahlreichen Genprodukte mit der gestörten Expression, darunter nicht nur der Gene des 21. Chromosom. In den neuropatologischen Prozessen sind beim Downsyndrom die Faktoren der Transkription, die Eiweiße, welche sich an den zellulären Oxidationsprozessen, sowie an dem Apoptoseprozess beteiligen, eingesetzt (6). Es hat sich gezeigt, dass als Hauptursache der psychischen und motorischen Störungen die Ansammlung vom ß-Amiloid in den Zellen des Nervensystems gilt (2).
Die metabolische Therapie senkt den Gehalt am ß-Amiloid auf dem Wege der Verstärkung der katabolischen Prozesse, sowie verstärkt die Blutversorgung des Gehirns und erhöht das energetische Potential der Neurozyten.
Die Änderungen in der psychisch-emotionellen Sphäre werden innerhalb der ersten 10 Behandlungstage registriert. Die Kontaktierung mit Kindern wird besser, die Konzentration der Aufmerksamkeit erhöht sich, bei den Kindern im Vorschulalter werden die Spiele sujetvoll. Zum Ende der ersten Behandlungskur wird die Bewegungshemmung und die Hypererregbarkeit nivelliert, die Dysarthrie verringert sich. Zum Ende des ersten Behandlungsjahres haben 78% der Kinder im jüngeren Alter (zwischen 1 und 4 Jahre alt) und 29% der Kinder der älteren Gruppe die motorische Entwicklung ihre Altersgenossen nachgeholt. Gleichzeitig erweitert sich der Wortschatz bei 83% der Patienten der älteren Altersgruppe. Die Kranken mit dem Downsyndrom beherrschen leichter neue Tätigkeitsarten im Hintergrund der metabolischen Therapie. Die Erfolge bei den Kindern, welche die Schule besuchen, wachsen. Nach den 4 bis 6 Behandlungskuren wurden 22 Patienten in eine allgemeinbildende Schule versetzt.
Der Effekt der metabolischen Therapie beim Downsyndrom wird durch die Änderung der neurophysiologischen Kennziffern bestätigt. So wurden bei den Patienten mit dem Downsyndrom im Alter zwischen 6 und 12 Jahre die Tests auf Gedächtnis, auf die Aufmerksamkeit sowie auf die IQ-Bestimmung durchgeführt (4).
Tabelle
Änderungen der neurophysiologischen Kennziffern
bei den Kranken mit dem Downsyndrom (im Alter zwischen 6 und 12 Jahre)
im Hintergrund der Behandlung mit den Aminosäurenpräparaten*

 
Hauptgruppe (107 Patienten)
***
Kontrollgruppe (84 Patienten)
 
vor der Behandlung
nach der Behandlung
vor der Behandlung
nach der Behandlung
Test auf Gedächtnis (bedingte Einheiten)
3,20,5
5,20,35
3,70,7
4,00,6
** Test auf die Aufmerksamkeit
7421
4110
6814
5819
IQ
5411
10212
6111
7113

* nach 8 Behandlungskuren
** gemäß Schulte-Gorabova
*** nicht spezifische Therapie
Die Kennziffern des Tests auf Gedächtnis haben sich von 3,2 bis auf 5,2 bedingte Einheiten (P<0,05) geändert, die Kennziffern des Tests auf die Aufmerksamkeit haben sich von 74 bis auf 41 Sekunden geändert (P<0,01), IQ hat sich von 54 bis auf 122 (P<0,01) geändert.
In der Gruppe der Kinder im Alter zwischen 1 und 4 Jahre wurde zwischen der 8. und der 12. Behandlungskur die Änderung der Merkmale vom Phänotyp registriert. Während vor dem Beginn der Behandlung bei 56 von 65 Patienten ein niedriger Wuchs registriert wurde, hat sich nach einer dreijährigen Beobachtung die Anzahl der Patienten mit einem niedrigen Wuchs bis auf 9 Patienten verringert. Bei 41% der Patienten verschwand das Schielen, die Schädelform hat sich geändert: aus einer mikrobrachizephalischen verwandelte sie sich in eine normale Form. In 45 Fällen wurde eine wesentliche Vergrößerung der Fingerlänge und die Änderung der Zungenform registriert. In der Gruppe der älteren Kinder wurde auch ein schnelles Wachstum registriert, die Änderungen der Phänotypmerkmale wurden aber nur in einzelnen Fällen registriert.
Schlußfolgerung
  • Die Komplexe der Aminosäuren und Lypiden erlauben es, bei der Lösung eines breiten Spektrums der psychoneurologischen Probleme im Kindesalter, wie Spastik, Hemmung der motorischen Entwicklung, Störung der kognitiven Funktionen usw. zu helfen.
  • In den meisten Fällen fehlen die Kontraindikationen für die Verschreibung der MP, es ist auch möglich, die Kinder seit den ersten Lebensmonaten zu behandeln.
  • Die Verwendung der MP erleichtert wesentlich die Durchführung der motorischen und logopädischen Rehabilitierung der Patienten.
  • Die Methode der metabolischen Therapie ergibt einen stabilen positiven Effekt.
  • Die Therapie mit natürlichen Metaboliten hat Vorteile gegenüber den üblichen synthetischen Präparaten, weil sie keine Nebeneffekte auf den Organismus erweisen und unter der Berücksichtigung der allgemeinen ökologischen Situation sicher ist.

 
   ©2006