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21.09.2005:
   21.09.2005

Rambler's Top100
  

 

Die Rolle der metabolischen Therapie bei der Behandlung der Epilepsie von Erwachsenen.

 MD, PhD, N. Roschina,

  MD, PhD, A. Dotsenko.

Einführung
 Die Epilepsie, oder epileptische Krankheit des Gehirns, ist eine der gebräuchlichsten neurologischen Erkrankungen. Die Häufigkeit der Population dieser Erkrankung beträgt 20 bis 50 Fälle auf100000 Personenund hängt von den geographischen und sozialenBesonderheiten der statistischen Erfassung in verschiedenen Ländern ab (1). Die ersten Beschreibungen der Epilepsie datieren noch aus der vorchristlichen Ära, es gibt jedoch seitdem keine effektiven Methoden zur Behandlung dieser Erkrankung.
Die Verwendung von modernen Antikonvulsivmitteln erleichtert den Zustand der Kranken nur in 31 bis 33% der Fälle (2) trotz der zur Zeit existierenden pathochemischen und molekularen Hypothesen der Erscheinung dieser Krankheit.
Die größte Verbreitung bekam die Neurotransmitter-Hypothese der Pathogenese der Epilepsie (3). Die Basisstörungen werden in diesem Konzept mit der Hypofunktion des GABA-ergischen Systems und mit der Hyperfunktion des Glutamatsystems des Gehirns verbunden, dabei hält man für die unmittelbaren Ursachen der epileptischen Anfälle folgende Ursachen:
- die Reduktion der Neuronenkonzentration von GABA mit den metabolischen Voraussetzungen der Brechung des GABA-Shuntes des Zyklus der Zitronensäure (Krebs) des enzymopathischen Charakters oder die Blockierung der Beförderung von GABA aus der Mikroglia in die Neuronenpopulationen (4);
- die Senkung der Empfindlichkeit der GABA-Rezeptoren sowohl in der Neuronenmasse als auch im Gliakompartment des Neurotransmitters (5),
- die Erhöhung der Empfindlichkeit der NMDA-Glutamatrezeptoren, möglicherweise wegen des genetischen Defektes von Signalling auf der postsynaptischen Membran oder wegen der gestörten Mechanismen der Aufbewahrung und Ablösung des Transmitters im vorsynaptischen Pool. Solch eine Disbalance erzeugt ein offensichtliches Vorherrschen der Glutamateffekte der Erregung über die Neurotransmitterbremsung der anderen Systeme. Eine bedingungslose Bedeutung kann auch das metabolische Wachstum der Glutamatkonzentration im Hintergrund einer hohen Affinität des NMDA-Rezeptors (6) in Bezug auf Glutamat haben.
- die ionische Membrandisbalance, welche sich infolge der Kanalopathien entwickelt, d.h. wegen des Konformationsdefektes der Eiweiße, welche die Funktion der sogenannten K+-, Na+- oder CA++-Kanäle sicherstellen. Ausgerechnet mit der CA++-Kanalopathie verbindet man die Degradation sowohl von GABA als auch von der Glutamatsignalling. Mit der Möglichkeit des Aussickerns des Neuronenkanals K+ und mit dem nicht Schließen des Na+-Kanals verbindet man die pathologische Verteilung von K+ und Na+ auf der Membran, was zur Hyperpolarisierung des Neurons und der Produzierung der epileptischen Entladung (7) führt. 
Unter der Berücksichtigung der dargelegten Angaben war die Untersuchung der Wirkung der Aminosäurenkomposite, welche auf die Neurotransmitter- und Kanalfaktoren bei den Kranken mit der Epilepsie den Einfluss ausüben, von großem Interesse. 
Als eine Voraussetzung für die Untersuchung galt die Möglichkeit, die Rolle folgender Aminosäurengemische bei der Behandlung der Epilepsie zu erforschen: 
Neurovit-Pist das Gemisch, welches mit dem DL-Arginin und DL-Ornithin angereichert ist; die Phänomene der Einwirkung auf die postsynaptische Glutamattransmission (9), welche einen schnellen Metabolismus der Überschüsse des Transmitters erleichtert, durch die Inhibition von CA++-Kanälen des NMDA-Rezeptors (8) wurde an lebenden Schnitten des Kaninchengehirns experimentell bewiesen. 
Cerebronist Mg++, welcher mit Asparginat angereichert ist, mit einem doppelten Effekt der Auswirkung auf die ß-Alanin-Synthese, welche Releasing von GABA aus der Neuroglia sowie die Regelung der Ablösung von Glutamat aus dem präsynaptischen Depot und seine physiologische Beförderung zum NMDA-Rezeptor durch die Korrektion der CA++-Kanäle auslöst. 
Aminovil-Pmit dem dominierenden Inhalt von ß-Alanin ordnet die mikroglialen Reserven von GABA zu Gunsten der Neuronenreserve um und aktiviert der Mytochondrialenergie durch CoA. Darüber hinaus normalisiert Aminovil die Funktion der K+-Kanäle und erschwert damit die Hyperpolarisierung der Membranen. 
Aminocomposit-Pist das Gemisch, welches mit den Aminosäuren Leuzin und Isoleuzin, welche eine verzweigte Kette haben, angereichert ist. Aminocomposit erzeugt einen monoaminogenen Effekt in der D1-Rezeption und verursacht die Aktivierung der D2-Rezeptoren. Das führt zum Vorherrschen der bremsenden Effekte des dopaminergischen Systems der Rezeption und zur Erleichterung der GABA-Rezeption in der Neuronmembran. 
Sevitist ein Komplex der Antioxydationsmittel des mit Skvalen angereicherten Olivenöls. Das Präparat bremst die NMDA-Rezeption von Glutamat und hemmt die CA++-Kanäle der GABA-Rezeptoren. Das verstärkt die Signalling des Transmitters auf der postsynaptischen Membran. 
Diese Aminosäurengemische wurden für die Zeit von 2 Monaten den Kranken verschrieben, welche an der epileptischen Krankheit des Gehirns leiden.
Charakteristik des klinischen Materials
Unter unserer Beobachtung befanden sich 50 Kranke im Alter zwischen 16 und 40 Jahre, davon 28 Männer und 22 Frauen. Bei allen Patienten trat ein früherer Beginn der Erkrankung (im Alter zwischen 3 und 7 Jahre) sowie wöchentliche (einmal bis dreimal pro Woche) primär generalisierte Anfälle oder partielle Anfälle mit der sekundären Generalisierung in Erscheinung. Der Krankheitsverlauf wurde als wellenartig im Hintergrund einer stabilen Tendenz zu einer langsamen Progredienz eingeschätzt. Eine langjährige Therapie mithilfe von üblichen Antikonvulsivmitteln (Valproinsäure und ihre Derivate, Phenobarbital, Derivate von Benzodiazepine, Carbamazepin, Phenytoin, Lamyktal, Topomax) in den therapeutischen Dosen, welche durch die Bestimmung ihrer Konzentration im Blut korrigiert wurden, wurde als erfolglos anerkannt, weil solche Therapie weder das klinische Bild der Anfälle erleichtert noch ihre Häufigkeit reduziert hat. Im Zusammenhang mit dieser letzten Tatsache haben 8 Patienten der Untersuchungsgruppe die Einnahme der Antikonvulsivmittel abgeschlossen. Das hat keinesfalls den Ablauf der Erkrankung beeinflusst. 
Die primär generalisierten Krampfanfälle (Grand mal) waren im klinischen Bild überwiegend, sie wurden bei 35 Patienten registriert. Bei 15 Patienten wurden partielle Anfälle mit der sekundären Generalisation registriert, welche in 6 Fällen einen vegetativen Beginn hatten, in 5 Fällen waren es adversive Anfälle und in 4 Fällen - sensomotorische Anfälle nach dem Typ von Jackson-Anfällen. 
Bei 3 Patienten mit den primär generalisierten Krampfanfällen wurde keine stabile Tendenz zur seriellen Wiederholung registriert (2 bis 3 Anfälle als eine Serie), bei 5 Patienten mit den adversiven partiellen Krampfanfällen wurden auch häufige (1:4) serielle Anfälle (4 bis 5 Anfälle als eine Serie) registriert. Man muss bemerken, dass sich die sekundäre Generalisierung in solchen Fällen nur nach dem letzten Anfall in der Serie entwickelte. 
Bei der neurologischen Untersuchung wurden in 8 Fällen (alles partiellen Anfälle) ständige Herderscheinungen registriert:
 
- Anisoreflexie mit einseitigen pathologischen Plantarzeichen 5 Fälle,
- eine leichte einseitige Fußparese bis Stufe viermit den pathologischen
Fußzeichen 1 Fall;
- homolateral in Bezug auf die Adversie von Augenbeben 2 Fälle. 
Alle Patienten der Untersuchungsgruppe zeigten nach den Anfällen Gefühlsausbrüche in Form von gehemmten Reaktionen, Schläfrigkeit, Zerstreutheit, Kopfschmerzen und Vertiefung des vorhandenen Herddefizites. Die Dauer dieser Störungen schwankte zwischen 30 Minuten und 2 Stunden und wurde in den Fällen der seriellen Paroxysmen durch eine bedeutende Tiefe gekennzeichnet. 
Alle Patienten hatten einen Komplex von intellektuell-emotionalen Störungen mit Sinkung der Aufmerksamkeit, Verschlechterung des Gedächtnisses, Sinkung der Erkennungsaktivität, des Ausbildungspotenzials, dysphorischen Exazerbationen, Aggressivität in Bezug auf sich selbst und auf die Umgebung. 
Bei allen Patienten wurden in der EEG pathologische epileptische Aktivität mit den multiplen Kommissuren, mit den Komplexen Spike-langsame Welle, polyphasen Wellen mit der Tendenz zur Generalisation sowohl im Ruhezustand als auch nach den Provokationstests registriert. Bei 14 Kranken wurde die pathologische Aktivität als eine Herdaktivität mit der Lokalisation in verschiedenen Stellen beschrieben: in 4 Fällen mit frontaler zentraler Lokalisation, in 4 Fällen mit Schläfenlappenlokalisation, in 5 Fällen mit frontaler parietozentraler Lokalisation. 
Bei keinem der Patienten wurden akute allgemeine Gehirnstörungen oder Herdstörungen erkannt, unter Ausnahme der mäßigen atrophischen Änderungen in der Stirn- und Scheitelhirnrinde bei 8 Patienten bei der MRI- und/ oder CT-Abtastung. 
Die Kontrollgruppe aus 20 Patienten wurde nach dem Prinzip der Identität mit der Untersuchungsgruppe gebildet. Das Alter der Kranken betrug zwischen 18 und 38 Jahren, darunter 11 Männer und 9 Frauen mit einer dauernden Anamnese der häufigen Paroxysmen, welche mit 15 Jahren primär generalisiert wurden. In 5 Fällen hatten die Patienten partielle Paroxysmen mit der sekundären Generalisation. Alle Patienten hatten eine langjährige Resistenz in Bezug auf die Einnahme der üblichen Antikonvulsivmittel. Trotzdem wurden sie alle in die Behandlungsschemata eingeschaltet, welche das ganze Spektrum der modernen antiepileptischen Therapie umfassen. Die Paroxysmaktivität trat auch in EEG auf, die Angaben waren genauso wie in der Untersuchungsgruppe mit MRI und CT wenig informativ. 
Als ein einziger Unterschied der Kontrollgruppe galt die Tatsache, dass die Patienten aus dieser Gruppe keine Aminosäurengemische eingenommen haben. 
Für die Untersuchungsgruppe wurden folgende Präparate wie Aminovil, - Zerebron, Aminokomposit und Neurovit in den Dosen zwischen 400 und 800 mg täglich, Sevit in der Dosis zwischen 3,0 und 6,0 ml täglich verschrieben. 
Die ersten positiven Ergebnisse traten zum Ende der ersten Behandlungswoche auf, sie wuchsen kontinuierlich innerhalb des ganzen zweimonatlichen Behandlungskursus.
Ergebnisse der klinischen Untersuchung
  • Die Verordnung der Aminosäurengemische (ASG) für die erwachsenen Patienten, welche an den häufigen primär generalisierten Krampfanfällen und partiellen Krampfanfällen mit der sekundären Generalisierung kranken, erweist eine ausgeprägte therapeutische Wirkung sowohl auf die Kranken, welche keine gewöhnlichen Antikonvulsivmittel eingenommen haben, als auch auf die Kranken, welche dauerhaft, aber erfolglos eine übliche Behandlung bekommenhaben.
  • Der größte Effekt bei der Behandlung mit ASG bestand an der Senkung der Häufigkeit der Anfälle in der Gruppe mit den primär generalisierten Krampfanfällen um 60% und in der Gruppe mit den partiellen Paroxysmen mit der sekundären Generalisierung - um 75%.
  • ASG änderten auch die Struktur und den Cluster-Mechanismus der seriellen Anfälle, indem sie die Häufigkeit und die Stärke der Serien in jedem zweiten Fall senkten und jeden einzelnen Anfall um 100% verkürzten.
  • ASG haben die Stadien des Gefühlsausbruches nach dem Anfall erleichtert (70% der Kranke) oder beseitigt (30% der Kranke).
  • ASG haben die intellektuelle Retardation nivelliert und die emotionelle Labilität bei allen Patienten gemildert.
  • Alle Patienten der Untersuchungsgruppe haben die Verbesserung der EEG-Kennziffer in Form der Verringerung der Häufigkeit und der Amplitude der epileptischen generalisierten Entladungen der Anfälle und der Reduktion der lokalen epileptischen Erscheinungen gezeigt.
  • Es wurden in der Kontrollgruppe keine Änderungen des Charakters und/ oder der Häufigkeit der epileptischen Anfälle, sowie der Gefühlsausbrüche nach den Anfällen registriert.
Kommentar
Die von uns erhaltenen Ergebnisse erlauben uns, den nicht interferierenden Charakter der Wechselwirkung der üblichen Antikonvulsivmittel und der Aminosäurengemische zu ermitteln. Das kann mit dem Einfluß auf verschiedene Pools der kompartmentierten Neurotransmission (9) verbunden sein. Die Schnelligkeit des Auftretens des Effektes bei der metabolischen Therapie vermutet eine unmittelbare Aktivierung des für die Aminosäuren leicht zugänglichen Neurotransmitter-Pools, welche mit der Astroglia verbunden sein können. Astroglia ihrerseits stellt einen engen Kontakt von Astrozyt mit der vaskulären Endothelzelle sicher. Man darf auch den Einfluss von ASG auf die potenzialabhängige Mediation (7,9) nicht ausschließen. 
Die Kombination der inhibierenden Wirkung der Aminosäuren auf die Gene und auf die Generalisierung der epileptischen Erregung mit einer aktivierenden Wirkung auf die Patienten während der Periode des Gefühlsausbruches nach dem Anfall vermutet einen prinzipiellen Unterschied zwischen dem Aminosäureneffekt und der totalen inhibierenden Wirkung der üblichen Antikonvulsivmittel. Die Ambivalenz der Wirkung von Aminosäuren auf dem Gehirnmetabolismus gilt im Prinzip als Physiologisierung seiner Tätigkeit, welche den therapeutischen Effekt sicherstellt. 
Die erhaltenen Angaben können zur Grundlage für die Untersuchung von anderen Formen der epileptischen Krankheit des Gehirns, darunter auch bösartigen immunabhängigen infantilen Varianten, werden.

 
   ©2006