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21.09.2005:
   21.09.2005

Rambler's Top100
  

Therapeutische Effektivität der Nahrungsergänzungen

bei der Behandlung der abhängigen Zustände.

Von MD, PhD, A. Dotsenko,

 Professor,MD, A. Chochlow,

S. Schamov,

E. Markin.

 

ZAO Medizinisches Zentrum Primavera Medica
Moskauer staatliche Universität für Medizin und Stomatologie
des Ministeriums für Gesundheitswesen der RF
Lehrstuhl für Psychiatrie, Narkologie und Psychotherapie
Teil 1. Offene kontrollierende klinische Untersuchung der Nahrungsergänzungen AMINOVIT und ZEREBRON-P beim Kupieren des Opiumabstinenzsyndroms
Zweck und Aufgaben der Untersuchung
Zweck der Untersuchung:Der Zweck der Untersuchung bestand in der Forschung der therapeutischen Effektivität von Aminovit und Zerebron-R bei der Behandlung der Abhängigkeit von den Opiaten, Auswertung ihres Einflusses auf die psychopathologische, somatovegetative Symptomatik und auf den pathologischen Trieb zum Narkotikum.
 Aufgaben der Untersuchung:
  • eine klinische Untersuchung der Probengruppe der Patienten durchzuführen, welche den Kriterien der Diagnose Opiatenabhängigkeit entsprechen (die Diagnostik der Achsensyndrome der Abhängigkeit wurde laut der Internationalen Klassifikation der Krankheit, Auflage 10, durchgeführt); die Haupt- und Kontrollgruppe zu bestimmen;
  • allgemeine therapeutische Effektivität der Präparate, ihren Einfluss auf die Reduktion der psychopathologischen und somatovegetativen Symptomatik zu untersuchen;
  • die Wirkung des Präparates auf den pathologischen Trieb zum Narkotikum einzuschätzen.
    Kriterien der Einschließung und Ausschließung aus der Untersuchung
Es wurden folgende Patienten mit der Diagnostik des Syndroms laut der Internationalen Klassifikation der Krankheit, Auflage 10, in die Untersuchung eingeschlossen:
  • Opiatabhängigkeit (F 11);
  •  Opiumabstinenzsyndrom (F 11.3);
  •  im Alter zwischen 16 und 40 Jahre.
    Aus der Untersuchung wurden folgende Kranke ausgeschlossen:
- bei welchen die Abhängigkeit von den Opiaten mit der Abhängigkeit von den anderen Gruppen der Narkotika kombiniert war;
- mit akuten psychischen Zuständen;
- mit chronischen somatischen Erkrankungen im Exazerbationsstadium;
- mit der Hypersensibilität gegenüber den Präparaten;
- welche innerhalb der vorherigen 3 Monaten sich an Untersuchungen beteiligten.
Testpersonen und Untersuchungsmethoden
Allgemeine Charakteristik der Patienten, welche sich an der Untersuchung beteiligen
Die allgemeine Anzahl der Kranken, welche an der Untersuchung teilgenommen haben, betrug 50 Personen, alle diese Kranken wurden einer Behandlungskur in der Krankenstation bei der Abteilung des klinischen Krankenhauses unterzogen. Die Hauptgruppe, welche Aminovit und Zerebron-R bekommen hat, bestand aus 30 Patienten (20 Männer und 10 Frauen), zur Vergleichsgruppe gehörten 20 Patienten (15 Männer und 5 Frauen). Die Haupt- und Kontrollgruppe unterschieden sich voneinander weder nach dem Alter, noch nach den klinisch-dynamischen und sozial demographischen Kennziffern. Das Alter der Kranken betrug zwischen 16 und 40 Jahre. Die Dauer der Erkrankung in der dargestellten Gruppe variierte zwischen 1 und 13 Jahre, die durchschnittliche Dauer betrug 6,8 Jahre.
Tabelle 1Charakteristik der Patienten laut den grundsätzlichen klinisch-dynamischen Kennziffern

 
Hauptgruppe (N=30)
Kontrollgruppe (N=20)
 
absolut
%
absolut
%
Progredienz (Geschwindigkeit der Bildung einer physischen Abhängigkeit seit dem Zeitpunkt des Beginns des systematischen Gebrauchs)
niedrige (über 5 Monate)
1
3,33
-
-
durchschnittliche (zwischen 3 und 5 Monate)
11
36,66
7
35
hohe (bis 3 Monate)
18
60
13
65
Dauer der Erkrankung (Jahre)
1-3
6
20
4
20
4-8
18
60
12
60
9 und mehr
6
20
5
20
Dauer der Remissionen in der Anamnese:
Fehlende Remissionen
3
10
5
25
unter 6 Monate
18
60
15
75
über 9 Monate
-
-
-
-
über 12 Monate
9
30
-
-
 
 
 
 
 
 
 

Alle Kranken hatten ein ausgebildetes klinisches Bild der Heroinsucht, welches psychische Abhängigkeit, ein entfaltetes Opiumabstinenzsyndrom, eine hohe Toleranz, somatische und soziale Folgen einer chronischen Intoxikation durch Heroin, Persönlichkeitsänderungen einschließ. Das Abstinenzsyndrom entwickelte sich bei den Patienten 8 bis 16 Stunden nach dem letzten Gebrauch von Narkotikum. Es begann in der Regel mit den somatovegetativen Erscheinungen wie z. B. Gähnen, Tränenfluss, Fieberschauer, subfebrile Erhöhung der Körpertemperatur, Nasenverstopfung, allgemeine Zerschlagenheit und Schwäche. Nach einer vergleichbar kurzen Zeit kamen noch charakteristische Schmerzempfindungen in den Muskeln, und weiterhin auch in den Gelenken der oberen und unteren Extremitäten und im Rücken dazu. 
Die psychopathologischen Störungen wurden merklich: ein ausgeprägter Trieb zum Narkotikum, eine gehemmte Stimmung mit einer dysphorischen Schattierung, öfters Ängstlichkeit und Schlafstörungen. Die Erscheinungen des Abstinenzsyndroms erreichten ihren Maximalwert am 2. bis 3. Tag des Aufenthalts in der Krankenstation mit einer allmählichen Reduktion der Symptomatik zum 5. bis 7. Behandlungstag. Im postabstinenten Zustand, nach der Reduktion der ausgeprägten algischen, psychopathologischen, somatoneurologischen Störungen kam es im klinischen Bild neben der asthenischen Symptomatik zum Überwiegen des pathologischen Triebes zum Narkotikum. Das erschien in der depressiven, dysphorischen und psychopathisch ähnlichen Symptomatik, in den Verhaltungsstörungen. Auch waren Schlafstörungen unterschiedlicher Struktur zu beobachten. 
Die Kranken kamen im Zustand einer leichten und mittleren Opiumtrunkenheit, 2 bis 6 Stunden nach der letzten Injektion des Narkotikums, deswegen begann sich das Abstinenzsyndrom als solches zum Ende des ersten Tages des Aufenthalts in der Krankenstation zu verbreiten.
Untersuchungsmethoden 
Es wurden bei der Untersuchung klinisch-psychopathologische und statistische Methoden verwendet. 
Die klinische Untersuchung des Präparates wurde laut dem ausgestellten Protokoll durchgeführt, welches den internationalen Anforderungen von GCP (qualitative klinische Untersuchungen) maximal entspricht. 
Das Protokoll beinhaltete eine informierte Zustimmung des Patienten und eine Bestätigung der Zustimmung des Patienten zur Teilnahme an der geplanten klinischen Untersuchung durch den Untersuchenden. Mit jedem Patienten führte man vorläufig das Gespräch, in welchem die Untersuchungszwecke, die Eigenschaften der Nahrungsergänzungen, mögliche sowie Positiv- als auch Nebeneffekte der Behandlung erklärt, sowie die Dauer der Untersuchung festgelegt wurden. Jedem Beteiligten an der klinischen Untersuchung wurde die Möglichkeit gewährt, beliebige Fragen zu stellen, welche die Untersuchung, Nahrungsergänzungen und ihre Eigenschaften betreffen. 
Der klinische Teil des Protokolls bestand aus einer ausführlichen Charakteristik des sozialen Status jedes Kranken, seines physischen Zustandes, aus den Laborbefunden in der Dynamik. Es wurden klinisch-dynamische Charakteristika der Erkrankung sowie die Angaben über den Umfang der durchzuführenden Therapie ausführlich dargestellt. 
Außerdem wurden bei der Arbeit die Skalen zur Bewertung der somatovegetativen und psychopathologischen Erscheinungen in der Struktur des Abstinenzsyndroms sowie die Skala eines allgemeinen klinischen Eindrucks und die Hamilton-Skala verwendet. 
Die Untersuchung der Kranken erfolgte am Tage der Einlieferung (der 0. Tag) und weiterhin am 3., 7. und 15. Tag. 
Laut den gestellten Aufgaben wurde sowie ein Vergleich innnerhalb der Gruppen, als auch zwischen den Gruppen vorgenommen. Es wurde die Validität der Änderung solcher Parameter wie Ausprägung der affektiven, verhalterischen Störungen, vegetativen Störungen, eines pathologischen Triebes zum Narkotikum geprüft.
Untersuchungsschema 
Im Laufe der durchgeführten Untersuchung war die Einhaltung der Regel der Monotherapie bei der Behandlung der Kranken mit einer Heroinabhängigkeit unmöglich, da klinische Erscheinungen der Krankheit schwer sind. Trotzdem war der Satz der Arzneimittel maximal standardisiert. Beruhigungsmittel, Antidepressanten, Schlafmittel wurden nur nach den Indikationen in Übereinstimmung mit der Schwierigkeit des Zustandes in kurzen Kuren verordnet.
Aminovit und Zerebron-Pwurden im abstinenten und postabstinenten Zustand im Hintergrund der durchzuführenden Standardtherapie verschrieben. Aminovit je 2 Kapseln dreimal pro Tag, Zerebron-R je 1 Kapsel dreimal pro Tag.
Kriterien zur Bewertung der Effektivität der Präparate
Der Effekt war als gut anerkannt, wenn:
- am 2. bis 3. Therapietag eine 70%-ige Reduktion der Symptome gemäß den Skalen für die Bewertung der somatoneurologischen und psychopathologischen Erscheinungen erreicht wurde;
- die Kennziffern der Skala für die Bewertung eines allgemeinen klinischen Eindrucks am 7. Tag der Untersuchung unter dem 2. Grad waren;
- innerhalb der ganzen Zeit der Untersuchung eine stabile volle Reduktion der Symptome gemäß den Skalen für die Bewertung der somatovegetativen und psychopathologischen Erscheinungen, sowie das Fehlen von Rezidiven registriert wurden. 
Untersuchungsergebnisse 
Während der Durchführung der klinischen Untersuchung der Nahrungsergänzungen Aminovit und Zerebron-P wurden folgende Beobachtungen gemacht.
Tabelle 2 
Therapeutische Effektivität von Aminovit und Zerebron-P 

 
Hauptgruppe(N=30)
Kontrollgruppe(N=20)
 
Absolute Anzahl
%
Absolute Anzahl
%
Narkotikum Abstinenz
27
90
13
65
Rezidiv der Erkrankung
3
10
7
35
aus der Untersuchung ausgeschieden
3
10
7
35

Die Untersuchung der Zuverlässigkeit des Unterschiedes im therapeutischen Effekt mit Hilfe des statischen nicht parametrischen Mann-Whitney-Tests (Tabelle 2a) zeigt, daß der Unterschied zwischen den Gruppen der Patienten auf dem Signifikanzniveau von 13,8% zuverlässig ist. 
Unter der Berücksichtigung der Korrektur für die generelle Gesamtheit wächst die Zuverlässigkeit des Unterschiedes bis auf 97%.
Tabelle 2a 

Summe der Ränge der zu untersuchenden Gruppe
Summe der Ränge der Kontroll-gruppe
Der Wert Z des Parameters
Signifikanz-niveau
Der korrigierte Wert Z des Parameters
Signifikanz-niveau
690
585
-1.48522
0.138
-2.14330
0.03

Während man die Angaben aus der Tabelle 2 analysiert, kann man sehen, dass die Kranken, welche Aminovit und Zerebron-P einnehmen, im therapeutischen Programm, dem gemeinsamen Effekt nach, erfolgreicher waren.
Die Analyse der Ergebnisse der Einnahme von Aminovit und Zerebron-P bei der Behandlung des Abstinenzsyndroms bei den Kranken mit der Opiumtoxikomanie hat gezeigt, dass die größte Effektivität des Präparates bei der Kupierung der somatovegetativen Störungen registriert wurde. Davon zeugte folgende Dynamik. Zum dritten Tag der Therapie nivellierten sich bei den meisten Kranken solche Erscheinungen der vegetativen Dysfunktion, wie Schwankungen des Blutdruckes, vermehrte Schweißabsonderung, Fieberschauer, Tränenfluss, die Asthenie verringerte sich, der Appetit verbesserte sich. Man muss extra bemerken, dass Aminovit und Zerebron-P solche Störungen, wie vermehrte Schweißabsonderung, Hyperhidrosis, Fieberschauer, am schnellsten beseitigten. Vom 7. bis 10. Behandlungstag reduzierten sich somatovegetative Störungen vollständig (Tabelle 3). 
Tabelle3 Dynamik der somatovegetativen Erscheinungen in der Struktur des Abstinenzsyndroms beim Empfang von Aminovit und Zerebron-P 
Dynamik der somatovegetativen Erscheinungen in der Struktur des Abstinenzsyndroms

Symptome
Behandlungstage
Hauptgruppe, N=30
Kontrollgruppe, N=20
 
 
arithmetisches Mittel
Hyperhidrose
0
am Ende des 3. Tages
7
2,13 1,07 0,47 0,07
 
2,0
1,1
1,0 0,72
Tremor
 
0
am Ende des 3. Tages
7
1,73 0,80 0,33 0,03
 
1,2 0,95 0,6 0
 
Fieberschauer
 
0
am Ende des 3. Tages
7
1,20 0,47 0,17
0
 
0,75 0,45 0,25 0
 
Tachykardie
 
0
am Ende des 3. Tages
7
0,97 0,47 0,43 0,10
 
0,75 0,45 0,45 0,17
 
Appetitlosigkeit
 
0
am Ende des 3. Tages
7
2,10 1,67 1,20 0,21
 
2,1 2,0 1,6 0,61
 
unangenehme Empfindungen im Kopf
 
0
am Ende des 3. Tages
7
0,40 0,10 0,10 0,10
 
0,85 0,55 0,30 0,06
 
Schwäche, Schlaffheit
 
0
am Ende des 3. Tages
7
2,50 2,27 1,87 0,69
 
2,35 2,20 1,85 0,94
 
Durstgefühl
 
0
am Ende des 3. Tages
7
0,70 0,43 0,37 0,07
 
0,55 0,45 0,20 0
 
Übelkeit
 
0
am Ende des 3. Tages
7
0,63 0,30 0,20 0
 
0,85 0,65 0,35 0
 
Erbrechen
 
0
am Ende des 3. Tages
7
0,03 0
0
0
0,10 0
0
0
Muskelschmerzen
 
0
am Ende des 3. Tages
7
2,60 1,50 1,20 0,24
 
1,80 1,75 1,45 0,72
 
Darmdyskinesien
 
0
am Ende des 3. Tages
7
1,17 0,73 0,33 0,04
 
1,0 0,60 0,35 1,17
 

Anmerkung: Der Ausprägungsgrad jedes Symptoms wurde in den Ziffern zwischen 0 und 3 eingeschätzt (0 Fehlen des Symptoms, 1 mäßig ausgeprägtes Symptom, 3 akut ausgeprägtes Symptom). Die Dynamik innerhalb der Gruppe ist deutlich ausgeprägt.
Tabelle 3a
 

 
Summe der Ränge der Versuchs-gruppe
Summe der Ränge der Kontroll-gruppe
Wert Z des Parameters
Signifikanz-niveau
 
Korrigierter Wert Z des Parameters
Signifikanz-niveau
vor der Behandlung
801
739
1,23
0,218
1,43
0,15
nach der Behandlung
725
986
-2,02
0,042
-2,39
0,01

Die Untersuchung der Zuverlässigkeit des Unterschiedes im therapeutischen Effekt mit Hilfe des nicht parametrischen Mann-Whitney-Tests (Tabelle 3a) zeigt, dass der Unterschied zwischen den Gruppen der Patienten vor dem Behandlungsbeginn nicht zuverlässig ist und das bedeutet die Homogenität der Versuchsgruppen. Nach der Behandlung ist aber der Unterschied zwischen den Gruppen auf dem Signifikanzniveau von 4,2% zuverlässig. Das bedeutet, dass in 95,8% der Fälle der Unterschied zuverlässig ist. Die Wirkung von Aminovit und Zerebron-P auf die algischen Komponenten des Opiumabstinenzsyndroms kann als mäßig eingeschätzt werden. Bei den Kranken der Hauptgruppe war die Ausprägung der algischen Komponente im Hintergrund der Einnahme der Nahrungsergänzungen kleiner. Somit wurden die Schmerzen bei den Patienten der Hauptgruppe zum 3. bis 4. Tag, bei den Patienten der Kontrollgruppe zum 4. bis 5. Tag kupiert (Diagramm 1).
 
Diagramm 1 Dynamik der Schmerzsymptomatik in der Struktur des Opiumabstinenzsyndroms beim Gebrauch von Aminovit und Zerebron-P 
Der Einfluss von Aminovit und Zerebron-P auf die psychopathologischen Erscheinungen in der Struktur des Opiumabstinenzsyndroms und des postabstinenten Zustandes kann als mäßig ausgeprägt eingeschätzt werden (Tabelle 4). Aminovit und Zerebron-P trugen zur Senkung des pathologischen Triebes zum Narkotikum bei. Man muss die Abwesenheit der unterdrückenden Wirkung von Aminovit und Zerebron-P auf das zentrale Nervensystem notieren. Beim Gebrauch von obengenannten Nahrungsergänzungen blieben die Kranken innerhalb des Tages aktiv genug, und das gewährte die Möglichkeit, sie ins psychotherapeutische Prozess schneller einzubinden. Die Schlafstörungen blieben bei den meisten Kranken bis zum 3. bis 7. Therapietag erhalten. Sie traten im erschwerten Einschlafen, im Fehlen des Schlafgefühls, im unruhigen Schlafen mit öfteremErwachen, Träumen über die Narkotika auf.
 
Tabelle 4Dynamik der psychopathologischen Erscheinungen in der Struktur des Opiumabstinenzsyndroms und des postabstinenten Zustandes beim Gebrauch von Aminovit und Zerebron-P 

Symptome
Behandlungstage
HauptgruppeN=30
KontrollgruppeN=20
 
 
arithmetisches Mittel
Trieb zum Narkotikum
 
0
am Ende des Tages
3
7
10
15
2,57
1,53
1,67
1,10
0,89
0,37
1,80
1,65
1,45
1,61
0,92
0,62
Schlafstörungen
 
0
am Ende des Tages
3
7
10
15
2,50
1,0
0,77
0,38
0,32
0,07
1,80
1,65
1,70
1,39
1,08
0
Stimmungssenkung
 
0
am Ende des Tages
3
7
10
15
2,37
1,60
1,20
1,69
0,36
0,04
1,85
1,55
1,30
1,17
0,38
0,15
Aufregung
 
0
am Ende des Tages
3
7
10
15
1,13
0,53
0,30
0,21
0,11
0
1,15
0,60
0,40
0,44
0,08
0
Angst
 
0
am Ende des Tages
3
7
10
15
0,13
0,07
0,07
0
0
0
0,10
0
0
0
0
0
Reizbarkeit
 
0
am Ende des Tages
3
7
10
15
1,97
1,10
1,00
0,59
0,54
0,07
1,65
1,10
1,20
1,39
0,62
0,23
Apathie
 
0
am Ende des Tages
3
7
10
15
-
-
-
0,62
0,36
0
-
-
-
0,56
0,50
0,15

Anmerkung: Der Ausprägungsgrad jedes Symptoms wurde in den Ziffern zwischen 0 und 3 eingeschätzt (0 Fehlen des Symptoms; 1 mäßig ausgeprägt; 2 mittelmäßig ausgeprägt; 3 akut ausgeprägtes Symptom). 
Die Untersuchung der Zuverlässigkeit des Unterschiedes im therapeutischen Effekt mit Hilfe des nicht parametrischen Whitney-Mann-Tests (Tabelle 5a) zeigt, dass der Zustand der Patienten der Versuchsgruppe schwerer ist. Nach der Behandlung aber ändert sich das Bild zuverlässig (das Signifikanzniveau beträgt 0,29%) und sieht umgekehrt aus. Das heißt, dass der Unterschied zwischen den Gruppen in 99,71% der Fälle zuverlässig ist.
Tabelle 4a 

 
Summe der Ränge der Versuchs-gruppe
Summe der Ränge der Kontroll-gruppe
Wert Z des Parameters
 
Signifikanz-niveau
 
Korrigierter Wert 2 des Parameters
Signifikanz-niveau
 
vor der Behandlung
520
300
2,97
0,0029
3,85
0,0001
nach der Behandlung
300
520
-2,97
0,0029
-3,86
0,0001

Diagramm 2 
Einschätzung der Effektivität von Aminovit und Zerebron-P gemäß dem Hamilton-Skala 
Zum 10. Tag der Therapie wurde bei den Kranken sowohl in der Hauptgruppe als auch in der Kontrollgruppe die Senkung der Gesamtzahl gemäß der Hamilton-Skala um fast 40% im Vergleich zur Ausgangszahl registriert, und zum 15. Tag verschwanden depressive Störungen vollkommen (Diagramm 2). 
Die Verwendung der Skala des allgemeinen klinischen Eindrucks erlaubte es, einen ausreichenden therapeutischen Effekt von Aminovit und Zerebron-P zu bestätigen: am 7. Tag der Untersuchung waren die Kennziffern der Skala unter 2 Grad (Diagramm 3).
Diagramm 3Skala des allgemeinen klinischen Eindrucks (die Spalte: therapeutische Effektivität) 
Anmerkungen: Die therapeutische Effektivität wurde unter der Berücksichtigung des Präparateinflusses eingeschätzt, sie ist in Ziffern dargestellt: 1 bedeutender therapeutischer Effekt, eine wesentliche Besserung; 2 mäßig, eine Besserung; 3 minimal, eine unwesentliche Besserung; 4 keine Änderungen oder eine Verschlechterung. 
Während der ganzen Zeit der Einnahme von Aminovit und Zerebron-P waren bei den Patienten weder Nebeneffekte noch irgendwelche Beschwerdenzu beobachten. Die dynamische Kontrolle der Laborkenndaten (Alanynaminotransferase (AlAt), Aspartataminotransferase (AsAt) hat in keinem der Fälle Verschlechterungen erfasst (Tabelle 5). Das erlaubt es, eine Konsequenz über die Sicherheit der Nahrungsergänzungen zu ziehen. Es wurden auch keine Fälle der Gewöhnung an Aminovit und Zerebron-P registriert.
 
Tabelle 5
Dynamik der biochemischen Kennziffer des Blutes beim Gebrauch von Aminovit und Zerebron-P

Kennziffern
Norm
Hauptgruppe, N=30
Kontrollgruppe, N=20
 
 
arithmetisches Mittel
arithmetisches Mittel
Gemeinsamer
Eiweißgehalt
6,2-8,5 g/l
6,8
7,2
6,9
7,2
Cholesteringehalt
3,9-6,2 mmol/l
4,7
5,1
6,2
5,8
Gemeinsamer Bilirubingehalt
3,4-20,5 mmol/l
10,0
6,9
15,8
12,5
AlAt
bis auf 38 nmol/ (s×l)
117,4
65,6
105,4
57,4
AsAt
bis auf 40 nmol/ (s×l)
72,6
45,9
74,6
54,4
Glukose
3,9-5,8 mmol/l
4,9
4,7
4,6
4,5

Die Untersuchung der Zuverlässigkeit des Unterschiedes im therapeutischen Effekt mit Hilfe des nicht parametrischen Mann-Whitney-Testes (Tabelle 6a) zeigt, dass kein zuverlässiger Unterschied zwischen den Gruppen sowohl vor, als auch nach der Behandlung zu beobachten ist, das heißt, die negative Einwirkung ist nicht vorhanden. 
Tabelle 6a

 
Summe der Ränge der Versuchs-gruppe
Summe der Ränge der Kontroll-gruppe
Wert Z des Parameters
Signifikanz-niveau
Korrigierter Wert Z des Parameters
Signifikanz-niveau
 
vor der Behandlung
248
280
-0,6
0,546
-0,7
0,48
nach der Behandlung
248
280
-0,6
0,546
-0,7
0,48

Diskussion 
Die durchgeführte klinische Untersuchung der Nahrungsergänzungen Aminovit und Zerebron-P zeigte ihre Effektivität bei der komplexen Behandlung der opiatenabhängigen Kranken. 
Am meisten haben Aminovit und Zerebron-P die somatovegetative Symptomatik beeinflusst. In kleinerem Grad haben diese Nahrungsergänzungen auf die psychopathologische Symptomatik und algische Erscheinungen gewirkt. Sogar bei einer nicht dauerhaften Einnahme beschleunigen Aminovit und Zerebron-P die Reduktion von affektiven, neuroseähnlichen, insomnischen Störungen, tragen zur Senkung der Ausprägung des pathologischen Triebes zum Narkotikum bei. 
Aminovit und Zerebron-Phaben keinen unterdrückenden Einfluss auf den Zustand der Patienten erwiesen, weder Schläfrigkeit noch Trägheit, noch Verzögerung der psychischen und motorischen Reaktionen verursacht. Das erlaubt es, sie im ambulanten Praktikum zu verwenden. 
Aminovit und Zerebron-Plassen sich mit anderen psychopharmakologischen Präparaten gut kombinieren. Sie verstärken, noch hemmen die Wirkung solcher Präparate. Die Einnahme der Nahrungsergänzungen verursachte keine Nebeneffekte. Während der ganzen Zeit der Untersuchung wurden weder Komplikationen noch Gewöhnungsfälle beobachtet. Das zeugt von der Sicherheit dieser Nahrungsergänzungen. 
Die durchgeführte Untersuchung hat gezeigt, dass Aminovit und Zerebron-P beim empfohlenen Dosierungsregime keine negativen Folgen, wie z.B. Verschlechterung der Leberfunktionen oder beliebige andere unerwünschte Symptome, verursachen. 
Die erhaltenen Ergebnisse haben eine große Bedeutung zur Behandlung der opiatenabhängigen Kranken und erlauben es, Aminovit und Zerebron-P als effektive und sichere Nahrungsergänzungen in die komplexen therapeutischen Programme neben der Verwendung der psychopharmakologischen und psychotherapeutischen Behandlung, sowie im stationären als auch im ambulanten Praktikum einzuschließen.

 
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